Prof. Dr. Gitta Domik

»Computergrafik gibt der Mathematik Gestalt und den Daten Ausdruckskraft. Durch komplexe Formeln und präzise Modelle erreichen wir photorealistische Computerdarstellungen. Wir verbessern und erforschen die Methoden zur Visualisierung verschiedenster Anforderungsbereiche aus Gesellschaft und Wirtschaft.«

Graduiertenkollegs

Neben der Möglichkeit zur Promotion als wissenschaftlicher Mitarbeiter in einem Fachgebiet, bieten unsere Graduiertenkollegs eine besondere Form der Spitzenforschung mit gezielter Schwerpunktsetzung auf einem Forschungsbereich. Weitere Informationen bietet auch das Paderborn Institute for Advanced Studies in Computer Science and Engineering (PACE).

International Graduate School Dynamic Intelligent Systems

Die International Graduate School Dynamic Intelligent Systems bietet ein inspirierendes Forschungsumfeld für den sich rasant entwickelnden Bereich der Software-, System- und Netzwerktechnik. Dieser Bereich beschäftigt sich mit der Entwicklung der so genannten eingebetteten oder mechatronischen Systeme, die einen Forschungsschwerpunkt der Universität Paderborn darstellen. Solche Systeme werden bereits in allen Bereichen verwendet und der soziale und ökonomische Wohlstand der modernen Informationsgesellschaft ist zunehmend von ihnen abhängig. Beispiele dafür sind einfache Systeme wie Geldautomaten, aber auch komplexe Systeme wie moderne Flugzeuge, Autos oder Schienennetze.

Die International Graduate School wurde im April 2008 in das Förderprogramm der „NRW Forschungsschulen“ aufgenommen und wird von den Fakultäten Elektrotechnik, Informatik und Mathematik, Wirtschaftswissenschaften sowie Maschinenbau getragen. Basierend auf einem strukturierten Lehrplan bietet die International Graduate School ein englischsprachiges Promotionsprogramm, das innerhalb von drei Jahren eine Promotion in einem internationalen Umfeld ermöglicht.

Graduiertenkolleg „Automatismen – Strukturentstehung außerhalb geplanter Prozesse in Informationstechnik, Medien und Kultur“

Das Graduiertenkolleg „Automatismen – Strukturentstehung außerhalb geplanter Prozesse in Informationstechnik, Medien und Kultur“ versammelt Promotionsprojekte, die Automatismen – definiert als Abläufe, die sich einer bewussten Kontrolle weitgehend entziehen – im Feld der Medien, der Informationstechnik und der Kultur untersuchen. Dabei wird materialanalytisch, mit den Mitteln der Theorie oder der ingenieurmäßigen Konstruktion gearbeitet. Am Graduiertenkolleg sind Wissenschaftler der Kultur- und Sozialwissenschaften, Medienwissenschaften, Literatur- und Filmwissenschaft sowie der Informatik beteiligt. Eine besondere Betonung liegt auf dem interdisziplinären Brückenschlag zwischen Kulturwissenschaft und Informatik.